Cäcilienverein St. Lambertus Bad Schönborn


KONZERT IN DER PFARRKIRCHE ST. LAMBERTUS MINGOLSHEIM


30. März 2014, 19.00 Uhr


Giacomo Puccini
Anton Bruckner
Arthur Schmittenbecher
 
   

Messa di Gloria für Soli, Chor und Orchester
Ouverture g-moll
„Wie lieblich sind Deine Wohnungen“ opus 135
Kantate über den 84. Psalm für Soli, Chor und Orchester

Linda Kraft – Sopran
Izabela Metler – Alt
Lemuel Cuento – Tenor
Stefan Röttig – Bass

Chor des Cäcilienvereins St. Lambertus, Mingolsheim
Sinfonieorchester an St. Lambertus

Leitung: Thomas Schmittenbecher

Kirchenkonzert 2014

Nähere Infos unter: http://lambertus-chor.de/Artikel/13

 

KONZERT IN ST. JAKOBUS, SINSHEIM


27. Oktober 2012, 19.00 Uhr


im Rahmen der Sinsheimer Kulturtage 2012

Antonín Dvořák
Félix-Alexandre Guilmant
Giacomo Puccini   

Messe D-Dur opus 86a
Symphonie No. 1, d-moll, für Orgel und Orchester
Mottetto per San Paolino

Lena Haselmann (Berlin) – Sopran
Judith Bergmann (Frankfurt) – Alt
Aaron Judisch (Heidelberg) – Tenor
Stefan Röttig (Saarbrücken) – Bass

Werner Freiberger (Sinsheim) – Orgel

Kirchenchor St. Jakobus, Sinsheim
Chor des Cäcilienvereins St. Lambertus, Mingolsheim
Sinfonieorchester an St. Lambertus

Leitung: Thomas Schmittenbecher

 

KONZERT IN DER PFARRKIRCHE ST. LAMBERTUS MINGOLSHEIM


Sonntag, 7. März 2010, 19.00 Uhr


 

Antonín Dvořák

Messe D-Dur opus 86
für Soli, Chor und Orchester

Biblische Lieder opus 99
für Alt, Bass und Orchester

 

Felix Mendelssohn-Bartholdy

„Wie der Hirsch schreit nach frischem Wasser“ opus 42
Psalmkantate für Sopran, Chor und Orchester

 

Catherine Swanson (Basel) - Sopran
Barbara Pfeffer (Essen) - Alt
Kai Konrad (Bayreuth) - Tenor
Stefan Röttig (Saarbrücken) - Bass

Sinfonieorchester an St. Lambertus

Leitung: Thomas Schmittenbecher

 

Zu den Gästen

Catherine Swanson
Swanson
Catherine Swanson studierte Gesang, Deutsch und Italienisch. Schon während ihres Studiums war sie als Solistin gefragt, ein festes Engagement am Theater Basel schloss sich an. Als Solistin wirkte sie u.a. an der Deutschen Oper Berlin und den Opernhäusern in Saarbrücken, Gera und Mannheim. Dresdens Semperoper, La Fenice in Venedig, die Wiener Festwochen, Amsterdam, Berlin, Budapest, Lille und Stuttgart waren Stationen weiterer Konzert- und Operngastspiele.
Zahlreiche Programme führten die Solistin nach Frankreich, England, in die Schweiz und die USA. Catherine Swanson ist auch auf mehreren CD-Aufnahmen mit Werken von Telemann, Mendelssohn, Offenbach, Schubert und Beethoven u.a. zu hören.
http://www.catherineswanson.com

Barbara Pfeffer
Pfeffer
Barbara Pfeffer studierte in Essen Kirchenmusik, Schulmusik und Philosophie. Nach dem Staatsexamen an der Folkwang Hochschule setzte sie ebenfalls dort ihr Studium für Oper und Konzertgesang fort. 1989 legte sie die Künstlerische Reifeprüfung ab und erhielt einen Hochschulpreis. Barbara Pfeffer ist eine gefragte Oratorien- und Liedsängerin und wirkte bei nationalen und internationalen Festivals als Solistin mit. Gleich nach dem Studium wurde sie im Lehrauftrag an die Folkwang Hochschule verpflichtet und unterrichtet dort seit 1995 hauptamtlich als Lehrkraft für besondere Aufgaben das Fach Gesang. Ein besonderer Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf der gesangspädagogischen Ausbildung künftiger Gesangslehrer/innen.

Kai Konrad
Konrad
Kai Konrad wurde in Wiesbaden geboren. Er begann seine musikalische Ausbildung an Dr.Hoch‘s Konservatorium in Frankfurt und studierte Gesang an der Musikhochschule in Frankfurt bei Martin Gründler. Private Studien bei Lisa und Heinz Hagenau, bei Anna Reynolds und Jean Cox vervollständigten seine Ausbildung. Er war engagiert am Staatstheater Wiesbaden, an den Städtischen Bühnen Regensburg und am Theater Zwickau. Gastspiele führten ihn an die Theater in Heidelberg, Wuppertal, Frankfurt und Saarbrücken, zum Festival Bratislava Cantans, zum Festival Estival Paris und zum Festival d‘Orange, Konzerttourneen nach Spanien, Portugal, Japan, Schweden, Norwegen, Finnland und nach Südamerika. Heute arbeitet Kai Konrad als freischaffender Sänger. Er sang alle großen Partien seines Fachs und ist immer wieder als Konzertsänger zu hören.

Stefan Röttig
Röttig
Stefan Röttig betrieb private Gesangsstudien bei Anneliese Schlosshauer, George-Emile Crasnaru und Brigitta Seidler-Winkler. Darüber hinaus nahm er an mehreren Meisterkursen teil. Engagements führten ihn an die Kammeroper Wien, zum Festival Mozart in Schönbrunn, zum Schleswig-Holstein-Musikfestival, an die Staatsoper Stuttgart, die Oper Köln sowie an die Hamburgische Staatsoper. Stefan Röttig ist Stipendiat des Richard-Wagner-Verbandes und Finalist des internationalen Wagnerstimmen-Gesangswettbewerbs 2000 in Saarbrücken sowie Preisträger des internationalen Robert-Stolz-Wettbewerbs in Hamburg.
Am Saarländischen Staatstheater ist Stefan Röttig als lyrischer Bariton engagiert. In der laufenden Spielzeit 2009/10 singt er u.a. den Besenbinder in „Hänsel und Gretel" sowie den Grafen Almaviva in „Die Hochzeit des Figaro".

 

Presse

Bruchsaler Rundschau, 9. März 2010 (Auszüge):

Vom Klageschrei zur getrösteten Ruhe

„Seit eineinhalb Jahren hat der Chor neben sonstigen Aufgaben auf das Konzert mit Dvoraks Messe in D hingearbeitet. Die immense Mühe hat sich gelohnt! Man merkte nicht zuletzt bei den hohen Passagen, dass seit einem halben Jahr auch systematische Stimmbildung betrieben wurde. So konnte Kapellmeister Thomas Schmittenbecher von seinem seit rund zehn Jahren betreuten Chor erfolgreich die verschiedensten Register fordern: fast tänzerische Kyrie-Rufe im Wechsel mit den Solisten und kraftvolles Tutti am Schluss. Oder im Credo: effektvoll-gequälte Töne beim Wort „crucifixus“ –und gleich eine klaglose Ruhe beim „sepultus/begraben“; laute Tonmalerei in den hohen Tenorstellen beim Wort „aufgefahren“ –und dann haut der „böhmische Brahms“ im Amen-Finale mit allen 100 Mitwirkenden sozusagen auf die Pauke. Es sind die Töne des 20. Jahrhunderts!

Die Sopranistin Catherine Swanson aus Basel spielte hier mit ihrem warmen, sicheren Sopran ihre Erfahrung im klassisch-romantischen Liedgesang aus. Ebenso überzeugend die Oratorien- und Liedsängerin Barbara Pfeffer aus Essen mit ihrer oft verhalten-innigen Altstimme. Der Tenor Kai Konrad aus Bayreuth, ein Experte als Konzertsänger, gefiel insbesondere durch die strahlend-leichten Partien auch in höheren Lagen, während Stefan Röttig (Saarbrücken) in guter dynamischer Differenzierung seinen ruhigen und tragenden Bass zur Geltung brachte.

(…)

Bei der Kantate von Felix Mendelssohn-Bartholdy „Wie der Hirsch schreit nach frischem Wasser“ (Psalm 42, op.42) spielten die Geigen und Bässe so „zart“, wie es sich der Komponist gewünscht hat. Catherine Swanson brillierte wieder an vielen Glanzstellen, und der gut aufgelegte Chor bewältigte den spannungsreichen Bogen vom Schrei bis zur getrösteten Ruhe.

 

Der Kurier, 25. Februar 2010

Interview mit Thomas Schmittenbecher (Auszüge)

Viele Chöre klagen über Mitgliederschwund, Sie können in Mingolsheim aus dem Vollen schöpfen. Was sind die Gründe für diese guten Bedingungen?

Ich denke, dass es zum einen an der Struktur des Ortes mit einem hohen Katholikenanteil liegt und zum anderen an einer langjährigen und gepflegten Tradition. Die Kirchengemeinde „bietet“ dem Chorsänger ja auch etwas mit ihrer Bereitschaft, zu allen Festtagen die Aufführungen von Orchestermessen möglich zu machen und somit auch immer wieder das Singen von anspruchsvoller Chormusik.

Wie gelang es, international tätige Solisten für ein Konzert nach Bad Schönborn zu verpflichten?

Ich war viele Jahre als Dirigent an diversen deutschen Theatern tätig und habe aus dieser Zeit eine Fülle von Kontakten behalten, die ich natürlich jetzt für unsere Aufführungen nutzen kann. Es sind freundschaftliche Verbindungen, die sich über die Jahre erhalten haben und die Kolleginnen und Kollegen kommen auch gerne immer wieder zu uns, weil sie wissen, dass gut und mit Freude Musik gemacht wird.

Kirchenkonzerte sind in Mingolsheim eher selten. Wollen Sie daran etwas ändern?

Nein, es sollte das Besondere bleiben, dass sich Chor und Chorleiter in größeren Abständen gönnen. Und auch für das Publikum sollte es die Ausnahme bleiben, wenn wir einmal mit einem Konzert an die Öffentlichkeit treten. Wir sind ausdrücklich kein Konzertchor sondern ein Kirchenchor, worauf wir auch Wert legen!