Cäcilienverein St. Lambertus Bad Schönborn


Messe in G-Dur

Franz Schuberts Messe in G-Dur ist ein Werk, das mit üppigen instrumentalen Klangfarben ihren Reiz erzeugt. Geradezu schmissige Rhythmen, eine sehr liebliche Melodik und die kompakte Prägnanz haben die G-Dur Messe wohl zu der beliebtesten unter den vier lateinischen Messen des romantischen Komponisten (1797 - 1828) gemacht. Dabei hat sich Franz Schubert, fraglos ein treuer Katholik, bei der Vertonung des Meßtextes eine Freiheit genommen: Die vorgeschriebenen Worte des Credo „Ich glaube an die heilige, katholische und apostolische Kirche“ ließ er unkomponiert. Mit der Instrumentierung hat sich der Meister selbst noch zurückgehalten: Erst sein Bruder Ferdinand war es, der in Absprache mit dem Komponisten das Orchester noch um Holzbläser und Pauken erweiterte. Ferdinand saß häufig als Organist in der Kirche von Schuberts Heimatpfarrei im Wiener Vorort Lichtental.

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